Bisherige Ausstellungen bei denecke zahnmedizin
Acrylgemälde von Alexander Calvelli
Alexander Calvelli, einer der bekanntesten Maler der „Industriekultur“, stellt von Anfang Dezember bis Mitte März 2012 eine umfangreiche Auswahl seiner Gemälde in unseren Praxisklinik-Räumen aus.
Calvelli, 1963 in Frankfurt geboren, studierte Malerei in Köln. Studienaufenthalten in Florenz und Südamerika folgte eine Phase als Stadtmaler in Leverkusen. Heute lebt und arbeitet Alexander Calvelli wieder in Köln. Schwerpunkt seines Schaffens ist seit dem Italien-Aufenthalt die Architekturmalerei, vorzugsweise im industriellen Umfeld.
In seinen vordergründig fotorealistischen Acrylgemälden dokumentiert Calvelli bestechend exakt Zustände, Materialien und Atmosphäre von Welten, die nur wenigen zugänglich sind: Werften, Zechen, Kraftwerke, aber auch Blumen gehören zu den bevorzugten Motiven. Ausgangspunkt für Calvellis Werke sind jeweils Fotos, die er selbst vor Ort erstellt – oft genug nach beharrlichem Kampf um die Erlaubnis dafür. Wen wundert es, dass er auch als hervorragender Industriefotograf gilt. Doch das bloße Festhalten des Gesehenen ist und war nie sein Anliegen...
In den überwiegend klein- und mittel-formatigen Gemälden des Künstlers geschieht weit mehr als das reine Darstellen des Realen. Calvelli nutzt die Mittel der Malerei um zu verfremden und zu abstrahieren, spielt virtuos mit Raumwirkung, Kontrasten und Farben, interpretiert die Sujets neu.
Raffinierte Bildausschnitte, nie gesehene Perspektiven und eine Lichtführung, die nicht selten an alte Meister erinnert, schaffen faszinierende Stillleben – mit irritierend starkem Eigenleben.
Industrielle Produktionsstätten werden zu Kathedralen, Blütenkelche zu Räumen monumentaler Schönheit. In handwerklicher Perfektion ebenso sachlich wie sensibel dargestellt als eine „Architektur auf Zeit“.

Die Bilder Alexander Calvellis ziehen den Betrachter in ihren Bann und laden ein zu einer Reise in unbekannte Erlebniswelten.
Acrylmalerei und Collagen von Dagmar Heß
Die Malerin Dagmar Heß stellte im Herbst 2011 eine Auswahl ihrer meist großformatigen Werke in unseren Praxisklinik-Räumen aus.
„Ich habe schon immer gemalt...“ sagt Dagmar Heß von sich selbst. Trotzdem folgte sie, was die Wahl der Ausbildung betraf, zunächst dem Rat der Eltern...
Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften und der Geburt ihres ersten Sohnes fand sie schließlich doch wieder zu ihrer ursprünglichen Neigung, der Kunst, zurück. Seitdem malt und kollagiert Dagmar Heß mit vielfältigen Materialien. Spachtelmasse, Pigmente, Wachs,Sand, Fundsachen aus der Natur, aber auch Sackleinen oder Drucksachen – alles eignet sich dafür, neu kombiniert Gefühle und Stimmungen zum Ausdruck zu bringen. Oft werden auch Eindrücke von Urlaubsreisen und dabei mitgebrachte Materialien verarbeitet.
Am liebsten arbeitet die Hildener Künstlerin abstrakt, auf der Basis von Acrylfarben. Dabei reizt sie nicht nur der Dialog mit der Farbe, sondern vor allem die Unerschöpflichkeit der Möglichkeiten beim Einsatz verschiedenster Materialien. Beides miteinander kombiniert öffnet viel Raum für Spontaneität, auf die Dagmar Heß Wert legt: „Es kommt auch immer mal wieder vor, dass ein Bild sich ganz anders entwickelt als ursprünglich geplant.“
Gerne fertigt Dagmar Heß auch Bilder als Auftragsarbeiten, in individuellen Maßen und unter Berücksichtigung von Farbwünschen – dabei versteht sie es als persönliche Herausforderung, im zwischenmenschlichen Kontakt die Vorstellungen der Auftraggeber heraus zu spüren und diese dann künstlerisch interpretiert umzusetzen.
Ihr Motto: „Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.“ (Johann Wolfgang von Goethe)
Mit dem kunstinteressierten Publikum auch persönlich in Kontakt zu bleiben ist Dagmar Heß ein wichtiges Anliegen – so sagte sie gerne zu, als sich ihr die Möglichkeit bot, in der Hildener Marktpassage ein Laden-Atelier zu mieten. Mittwochs und Samstags (jew. von 10 bis 13 Uhr) sind Besucher dort gerne gesehen und kommen vielleicht auch in den Genuss, die Entstehung eines Werkes unmittelbar mit zu erleben.
"Eleganz des Moments" – Tierfotos von Eva Nimtschek
Nach einer klassischen fotografischen Ausbildung als Werbe- und Industriefotografin sammelte Eva Nimtschek praktische Erfahrung als freie Assistentin in verschiedensten Studios und bei Fotografen aller Bereiche.
Ihre private Liebe zu Tieren ließ sie schließlich den Schwerpunkt bei der Tierfotografie setzen. Die technische und menschliche Herausforderung reizen sie immer wieder auf‘s Neue. Wichtig ist ihr bei der Arbeit mit Tieren, diese als Individuum zu sehen und sich auf die Charaktere der einzelnen Tierarten einzulassen.
So entstehen mit ganz unterschiedlichen tierischen Fotomodellen sensible, ausdrucksstarke Aufnahmen, die Eigenart und Charakter des Tieres wohlwollend herausarbeiten und unterstreichen. Darunter spontane Schnappschüsse in der artgerechten Umgebung wie auch anspruchsvoll ausgeleuchtete Studioaufnahmen.
Mit ihrem eigenen Fotostudio in Düsseldorf hat Eva Nimtschek bestmögliche räumliche Voraussetzungen für entspannte, professionelle und tiergerechte Fotoarbeit mit Tieren geschaffen. Zusätzlich bietet sie die komplette Bandbreite der digitalen Bildbearbeitung an.
Seit rund 6 Jahren arbeitet sie erfolgreich für namhafte Tierfutterhersteller, Kunden aus der Tierzubehör-Industrie sowie für unterschiedliche Bildarchive und Verlage.
Tierschutzorganisationen unterstützt Frau Nimtschek aktiv mit ihrem Knowhow und dem Wissen um wirkungsvolle Bilder – selbstverständlich ehrenamtlich.
Ob kleines Mäuschen oder großer Hund, ob Studioaufnahme oder draußen in der Natur, ob Auftragsarbeit oder freie Fotografie – die Liebe zu Tieren und die Freude an der Arbeit mit ihnen sieht man den Ergebnissen an.
Ihre neueste Serie „Eleganz des Moments“ wurde erstmalig in der Ausstellung in Hilden präsentiert. Die etwas andere Darstellung der Tiere vermittelt Eindrücke sonst kaum wahrnehmbarer Augenblicke.
Ausstellung Katy Schnee
Unter dem Motto „Schneegestöber“ stellte Katy Schnee von Anfang März bis Ende Mai 2011 eine Auswahl ihrer Werke in unseren Praxisklinik-Räumen aus.
Katy Schnee, seit über 20 Jahren in Erkrath Hochdahl ansässig, fertigt seit 10 Jahren intensiv Kunstwerke, die sie selbst in erster Linie als Wanddekoration sieht.
Dabei legt die Künstlerin Wert darauf, dass durch das Zusammenspiel von Bild und Umgebung Lebendigkeit und Harmonie entsteht – mitunter kommt es vor, dass auch Gegenstände der Einrichtung, wie zum Beispiel Vasen, Kerzenhalter, Gardinenraffer „nicht vor ihrem Pinsel sicher sind“, wie sie selbst sagt.
So erstellt sie ganz verschiedenartige Bilder in Acrylfarben, oft experimentierfreudig ergänzt durch andere Materialien wie Spachtelmasse, Steine, Sand, Schnur, Spiegelscherben.
An Ideen mangelt es nicht: das Spektrum reicht von konkret bis abstrakt, von pastellig bis bunt, von technisch bis emotional – kurz: ein wahres „Schneegestöber“.
Fotos von der Vernissage finden Sie übrigens auf unserer Facebook-Seite!
"Im Rausch der Farben" von Jürgen Schiel
Unter dem Motto „Im Rausch der Farben“ stellte Jürgen Schiel von Dezember 2010 bis März 2011 eine Auswahl seiner Werke in unseren Praxisklinik-Räumen aus.
Jürgen Schiel, Jahrgang 1949, studierte in Wuppertal Malerei und Grafik-Design.
Neben der Tätigkeit in seiner eigenen Werbeagentur - und als Ausgleich dazu - beschäftigt sich der Träger des Lucas-Preises seit 1980 intensiv mit der Malerei.
Im Rausch der Farben und im Fluss von Linien und Formen entstehen die meist großformatigen, kraftvollen Bilder.
Auf der Leinwand mischt Schiel dabei digitale und manuelle Techniken durch das Übermalen von Pigment-Drucken mit Acryl-, Aquarell-, Lack- und Ölfarben. Teilweise überlässt er auch der Natur einen Teil der Arbeit - indem er die Bilder ganz gezielt für eine gewisse Zeit den Elementen aussetzt... mit spannenden Ergebnissen! Für den Künstler macht das Spiel und das Experimentieren mit Farben und Formen die Arbeit zum Genuss. www.im-rausch-der-farben.de
Ausstellung der Solinger Malerin Möni Quarch
„Wer bin ich und wenn ja , wie viele“ – mit dem Buchtitel von Richard David Precht fühlt die Solinger Malerin Möni Quarch sich „gut auf den Punkt gebracht“. In der Tat präsentiert sie sich als vielfältige Persönlichkeit, die in mehreren Leben lebt:
Key Account Managerin einer Krankenkasse, Mutter ihres Sohnes, ihres - wie sie selbst sagt „größten Werkes“, Sängerin, Autorin, Illustratorin und Malerin aus Leidenschaft – schon von klein auf. Seit 2006 unterhält sie ein eigenes Atelier im Güterhallen e.V. Südpark in Solingen.
So offen und vielseitig interessiert wie Möni Quarch lebt, so gerne lässt sie sich inspirieren und faszinieren von Menschen und ihren Gesichtern. "In den Gesichtern spiegelt sich das Leben wider."
Diese Affinität kommt in ihren meist großflächigen, kraftvollen Portraits zum Ausdruck, deren teilweise ungewöhnliche Farbigkeit sie rein gefühlsmäßig wählt.
Für Möni Quarch ist dabei Kunst nicht zwangsläufig eine ernste Angelegenheit. Das wird in Ihrer Reihe „Dialoge und andere Menschlichkeiten“ deutlich, in der sie Comicfiguren realen Personen gegenüberstellt und sich fragt, was sich die dargestellten wohl zu erzählen hätten.
„Jagdtrophäen“ ist die neue Serie der Künstlerin des Solinger Güterhallenvereins.
Hier trifft man allerlei „gehörnte Persönlichkeiten“…
Eine Auswahl ihrer Werke „Dialoge und andere Menschlichkeiten“ stellte Möni Quarch von Ende September bis zum 03. Dezember 2010 in den Räumen unserer Praxisklinik aus.
Ausstellung Jörg Michelsen
Jörg Michelsen, Jahrgang 1961, wurde in Bremen geboren.
Schon früh entdeckte Michelsen sein intensives Interesse an der Fotografie, mit der er sich ab seinem 16. Lebensjahr leidenschaftlich beschäftigte.
Zunächst entschied er sich aber für ein Studium der Wirtschaftswissenschaften in Bremen. Nebenher absolvierte er jedoch Praktika bei verschiedenen Fotografen und finanzierte bereits das Studium teilweise durch Fotokurse, die er in verschiedenen Einrichtungen gab.
Nach Beendigung des Studiums erfolgte ein Umzug nach Düsseldorf, um dort nun doch die Neigung zum Beruf zu machen: als selbstständiger Werbefotograf mit dem Schwerpunkt Stillife arbeitet Michelsen seit 1987 im eigenen Studio für unterschiedlichste Auftraggeber.
Den Ausgleich zur konzentrierten Arbeit im Studio findet er privat in der freien Beschäftigung mit Reisefotografie. Es entstehen verschiedenste Foto-Serien – von Amerika über Italien und Frankreich bis hin zu Skandinavien:
Anlässlich einer Schiffs-Tour mit den legendären Hurtigrouten entlang der norwegischen Küste entdeckt er 2005 seine Liebe zu Norwegen. Die ruhige Weite, die außergewöhnlichen Formen und nicht zuletzt das minütlich wechselnde Licht faszinieren den „Augenmenschen“, machen ihn fast ein bisschen süchtig.
Es folgen jährlich weitere Reisen – auch durch das Landesinnere – deren optische Höhepunkte Jörg Michelsen in beeindruckend atmosphärischen Fotos festhält.
Ausstellung Susanne Eggert
Susanne Eggert, Jahrgang 1962, wagte bereits neben dem Studium der Sozialpädagogik erste Schritte in der Malerei, belegte Kurse im Aktzeichnen, lernte Radierung bei Jan Boomers in Solingen.
Verschiedene Versuche, den Weg in diese Richtung auszubauen, schlugen zunächst fehl und führten dazu, dass die Künstlerin im Frühjahr 1992 in einem wütenden Anfall fast alle Bilder vernichtete.
Es folgten Jahre mit wechselnden Jobs, die sie laut eigener Aussage „lediglich zur Lebenserhaltung annahm“, wie etwa Eilbotin bei der Post und Taxifahrerin.
1998 entschloss Susanne Eggert sich für eine Umschulung zur Steinmetzin, wobei sich schnell herausstellte, dass sie sich dabei mehr für das Bildhauen interessierte als für die Friedhofsarbeiten.
Nach einiger Zeit bei einem Steinmetz in Wuppertal, und der Tätigkeit in einem Biohof trieb es sie dann 2008 folgerichtig gänzlich zur Kunst: Zusammen mit einer Kollegin eröffnete sie ein eigenes Atelier in Solingen-Ohligs in der Broßhauser Mühle und begann wieder zu zeichnen.
Neben einigen kleineren Steinarbeiten schuf und schafft Susanne Eggert in verschiedenen Techniken Bilder, Illustrationen und Zeichnungen, in denen sich ihre vielfältigen Erfahrungen und Eindrücke widerspiegeln, die sie im Laufe ihres abwechslungsreichen Werdegangs gesammelt hat.
Eggerts Bilder sind das Ergebnis genauer Beobachtung, bringen auf den Punkt, legen den Finger in die Wunde, erzählen Geschichten – heitere, traurige, ironische, witzige, mitunter auch skurrile. Immer gewürzt mit einem gehörigen Schuss Humor, eigenwillig und unverwechselbar.
Die Nähe zur Karikatur ist dabei durchaus beabsichtigt.
Ausstellung Raymond Charles Wire
Raymond Charles Wire wurde 1939 in Hythe, England, als Sohn eines Fischers geboren. Er erhielt an den Folkstone, Dover und Canterbury Colleges of Art eine klassische Ausbildung in Malerei, Zeichnen, Lithografie und Holzschnitt, die er
mit dem Higher Exhibitions Award abschloss.
Wer die Biografie von Raymond Charles Wire kennt und versucht, sie in seinen Bildern wiederzufinden, wird zunächst irritiert sein. Denn seine unverkennbare Liebe zur Natur scheint zu kollidieren mit dem Beruf, mit dem er 40 Jahre lang seinen Lebensunterhalt verdiente: Als ehemaliger Werbemanager und Inhaber einer erfolgreichen Agentur ist er Kenner der verführerisch modernen Medien- und Bildwelt – geprägt durch die harte, auf optischen Drill ausgerichtete Arbeit in führenden Positionen.
Obwohl – oder gerade weil – ihm in seiner früheren Tätigkeit täglich alle künstlerischen und künstlichen, alle verführerischen und illusionistischen Verfahren der Bildkonstruktion begegneten, verlor er nie seine Leidenschaft für die Natur. Zur Malerei als seiner eigenen Ausdrucksweise kehrte Raymond Wire jedoch erst nach langer Pause wieder zurück.
Als Maler verfügt er über die technischen Qualitäten, die es erlauben, den englischen Stil der Landschaftsmalerei wieder lebendig zu machen. Seine scheinbar unverfänglichen Darstellungen zeigen auf den ersten Blick Details und Szenen alltäglicher Landschaften mit behutsamen, stilvollen Eingriffen des Menschen. Auf den zweiten Blick jedoch zitieren sie leise und hintergründig immer auch diese andere Sichtweise, in der die Technik das letzte Wort hat – und zwingen den Betrachter ganz subtil dazu, mehr zu sehen, als er vor sich hat.
Jetzt erst fügen sich die Details zu einem Ganzen: Raymond Charles Wire, der Harmonie und Proportion der Natur sowie das Wissen um ihre Gewalt kennt – und der lebenslustige und weltgewandte Werbemanager, der seine Branche mit einem schelmischen Lachen entzaubert.
Ausstellung Ingeborg Fritz
Ingeborg Fritz, geboren 1937 in Münster, begann ihre künstlerische Ausbildung in einer Solinger Bildhauerei im Jahre 1970. Später studierte sie Kommunikations-
design an der Universität Wuppertal und Freie Malerei bei Prof. Eva-Maria Kentner-Schoofs - bis sie 1980 ihr eigenes Atelier in Haan eröffnete. Die Künstlerin war an über 70 Einzel- und Gruppenausstellungen beteiligt, darunter beim Kunstblatt des Kreises Mettmann ME-Art im Jahre 2005.
Ihr künstlerisches Wirken legt Ingeborg
Fritz hauptsächlich auf Aquarell-, Acryl- und Ölmalerei sowie auf Collagen und Plastiken.
Das Interesse der Künstlerin gilt Formen, wie sie in der Realität vorkommen. Diese werden dann aber – aus ihren natürlichen Zusammenhängen herausgenommen – zu einer unabhängigen neuen Wirklichkeit gebracht. Diese neue Wirklichkeit zu gestalten sieht Ingeborg Fritz als ihre künstlerische Intention.
Ausstellung von Jacoba Krzyzanski
Obwohl Jacoba Krzyzanski schon früh ihre Begeisterung für Farben und die Malerei entdeckte, begann sie erst 1999 ihr künstlerisches Wirken. Nach langem Suchen und Experimentieren stellte sie fest, dass ihr besonderes Interesse dem Nichtgegenständlichen, Abstrakten-Informellen und der Landschaftsmalerei gilt.
Ihre Inspirationen holte sich die gebürtige Bremerin im Unterricht bei alteingesessenen Künstlern wie etwa bei Christine Ludwigs in Siegburg, Michael Sönksen und Masoud Sadedin in Troisdorf. Während dieser Zeit setzte sie sich insbesondere mit Aktmalerei, Porträt und Skizzen auseinander. Weitere Kurse und die Intensivmalerei bei artefact in Bonn gaben Frau Krzyzanski noch mehr Ansporn für Ihre Arbeit. Ihre Faszination für Farbe wurde dabei immer größer.
Ihre Malerei geht von Farben und Impulsen aus, die keine Form beinhalten, jedoch im Ablauf zu formähnlichen Gebilden enstehen können. Frau Krzyzanski arbeitet ohne festgelegten Bildplan an der Leinwand, erst während des Malprozesses nimmt sie Einfluss auf das Entstehende. In diesem Prozess zeigt die Farbe ihre Eigengesetzlichkeit.
Ihre Werke drücken Spontanität aus und erwecken den Eindruck, als ob sie in raschen Zügen gemalt worden sind. Es verhält sich jedoch nicht so - manchmal arbeitet die ambitionierte Künstlerin Tage oder auch Monate an einem Bild.
Neben der informellen Malerei verfolgt Frau Krzyzanski mit großer Begeisterung die Landschaftsmalerei. Hier sieht sie einen besonderen Reiz darin, Landschaften zu abstrahieren und sie durch Farbe, Schatten und Stimmung nur noch als Landschaft erahnen zu lassen. Dazu entwickelt sie Vorarbeiten, die zumeist aus kleinen Skizzen und Fotografien bestehen. Im Verlauf des Malens lässt die Künstlerin ihr subjektives Sehen und emotionale Erleben einer Landschaft in ihre bildnerische Lösung einfließen.
Ihre letzten Arbeiten sind Landschaftsbilder von Island, wo sie zehn Tage verbrachte und eine ganze Serie fertigstellte.
Ausstellung "StadtWerke" von Rainer Bergner
Bereits vor seiner Pensionierung im Jahre 2001 entdeckte Herr Bergner seine Leidenschaft für die Fotografie und verfolgte sein langjähriges Fotohobby mit großer Begeisterung. Doch dabei sollte es nicht bleiben – der ambitionierte Künstler ging noch einen Schritt weiter und entwickelte sein Hobby zur künstlerischen Fotografie.
Eine entscheidende Unterstützung auf diesem Weg erhielt er dabei durch den Besuch der Schule für künstlerische Fotografie in Düsseldorf. Diese Fotoschule wurde von den beiden Fotografinnen Katharina Mayer und Birgitta Thaysen geleitet – beide haben bei dem international bekannten Künstlerpaar Bernd und Hilla Becher sowie bei Nan Hoover studiert.
Mit dieser neuen Inspiration legte Herr Bergner den Schwerpunkt seiner Arbeit auf die Architekturfotografie und entdeckte seine Faszination für das Zusammenspiel von Flächen und Struktur. Die Ausstellung StadtWerke fasst Arbeiten aus dem Umfeld Stadt zusammen und beinhaltet interessante perspektivische Kompositionen, seine Arbeit verläuft über den gesamten Produktionsweg digital.
Die digitale Bildbearbeitung benutzt der Künstler ausschließlich, um die Aussagekraft und die Stringenz seiner Bilder zu erhöhen. In manchen Fällen findet Herr Bergner auch besonderen Gefallen daran, ein Bild perspektivisch zu verändern oder aus mehreren Einzelblidern zusammenzusetzen. Seit einiger Zeit befasst sich Herr Bergner auch mit der Portrait-Fotografie.
Heute leitet Herr Bergner bei der GdHP (Gesellschaft der Henkelpensionäre) den mehrjährigen Workshop "Digitale Fotografie".
Ausstellung "Menschen-Bilder" von Hans-Joachim Uthke
Bereits 1978 begann Hans-Joachim Uthke seine nationale und internationale Ausstellungstätigkeit und beteiligte sich in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern an über 200 Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Auch seine Einzelausstellungstätigkeiten u. a. in England, Frankreich, Italien und USA versprachen große Erfolge – Für sein künstlerisches Engagement erhielt er zahlreiche Ehrungen und Kunstpreise, die seine künstlerische Vielseitigkeit und seine Aktivitäten auszeichnen. Seine Heimatstadt Hilden ehrte ihn 1991 mit der Farbricius-Medaille in Bronze.
In seiner Ausstellung "Menschen-Bilder" nähert sich der aufmerksame Beobachter gesellschaftlichen Themen an, die er durch Anwendung von Symbolik zeitkritisch hinterfragt und in literarischen Zusammenhang bringt. Seine Arbeiten – bestehend aus Collagen, Zeichnungen und Radierungen – beinhalten ein Spiel mit den Bedeutungen, die auf die Welt des Betrachters bezogen sind.
Möni Quarch "Gesichterkunst"
Bereits seit ihrer Kindheit malt die gebürtige Solingerin Simone Quarch leidenschaftlich gern.
Die Malerin, die auch Sängerin der Gruppe Five-Live ist, hat dennoch niemals daran gedacht, Kunst zu studieren oder die Malerei kommerziell zu betreiben. Sie sieht vielmehr die Begeisterung darin, so zu malen, wie es ihr gefällt und bezeichnet sich selbst als Autodidaktin.
Ihre Werke - zumeist großflächige Portraits in Öl, Acryl und Kreide - spiegeln ihre Leidenschaft für das Leben in den Gesichtern wieder, die sie schon mit 13 Jahren für sich entdeckte. "Ihre Gesichter" sucht sie dabei nach Faszination aus, die Farbe ist an ihre persönlichen Empfindungen gegenüber der Person gebunden.
Seit drei Jahren ist sie aktives Mitglied der Solinger Künstlerszene Güterhallen e. V., wo sie ihr eigenes Atelier unterhält. Gerade erst hat sie ein eigenes Kinderbuch geschrieben und illustriert.
Ausstellung Prof. Karl Witschnigg
Das Sichtbarmachen von Emotionen und die Erzielung perfekter ästhetischer Ausgewogenheit — das ist die Intention des Künstlers und Professors Karl Witschnigg. In seinen Werken wird Text zum Bild. Vor allem das "Aufleuchten" des Inhalts in der Gestaltung von Wort und Zeile, hervorgehoben nach Maß und Farbe, setzt Wortgestaltung und Bildgestalt in einen engen Verbund. Als wichtige Gestaltungsprinzipien zählen dabei z. B. die Kombination zweier Schriften, die Zeilenbildung, die Bildung einer Symbolform aus Text und die Zuordnung von Kolumnen oder Textfeldern. Diese setzen in seinen Arbeiten Akzente in Inhalt und Form.
Die Kunst des Schreibens sieht Herr Witschnigg als eine Kunst des Studierens, Interpretierens und Komponierens, wobei für ihn die Lesbarkeit weniger im Vordergrund steht.
Wenn Prof. Karl Witschnigg nicht gerade in Sachen Kalligraphie unterwegs ist, bekleidet er Lehrstühle in Grafik-Design und Philosophie an verschiedenen Akademien und Hochschulen in Deutschland, Österreich und Italien.
Herr Witschnigg wurde 1951 in Knittelfeld, Österreich geboren. Er studierte Design und Visuelle Kommunikation in Aachen und arbeitet heute als freiberuflicher Designer, Maler und Kalligraph.
Anja Toedtmann-Janssen "Stilles Japan"
Die Fotografien einer Japanreise dienten der Designerin Anja Toedtmann-Janssen als Grundlage für ihre Ausstellungswerke „Stilles Japan“. Es sind daraus kleine, teilweise abstrakte Betrachtungen entstanden, die sich, von ihrer ursprünglichen Farbigkeit befreit und auf dunkle Blautöne reduziert, auf das Wesentliche konzentrieren. Die Bilder zeigen Details der japanischen Kultur, die oft erst auf den zweiten Blick zu erkennen sind. Diesen vorsichtig eingefangenen Betrachtungen entströmt eine fast unwirkliche Stille und lassen dadurch den Betrachter in eine ganz andere Welt eintauchen.
Die Ausstellung fand bereits großen Zuspruch im Düsseldorfer Ekô-Haus der Japanischen Kultur.
Anja Toedtmann-Janssen wurde 1968 in Hilden geboren. Sie studierte in Düsseldorf Grafikdesign mit den Schwerpunkten Illustration und experimentelle Fotografie und arbeitet als Grafikdesignerin, Dozentin und Künstlerin in Hilden.
Anna Karina Birkenstock
Anna Karina Birkenstock, geboren 1975 in Solingen, visualisiert Ideen im Web, in Cartoons, Illustrationen, Zeichnungen und in Marzipan. Von 1998 bis 2003 studierte sie Medienkunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Hier hatte sie Gelegenheit, in vielen Bereichen zu experimentieren. So entstanden unter anderem verschiedene Internetprojekte, eine Kunst-Blutspendenaktion und ein Musikvideo.
Von Karlsruhe zog sie in die Nähe von Köln. Hier arbeitet sie als freie Web-Designerin und Künstlerin, Autorin und Illustratorin. 2005 gründete sie ihren eigenen Grußkartenverlag
www.annakarina-cards.de.
Der Künstler Hans Wäckerlin
Der 1956 in Den Haag geborene Hans Wäckerlin studierte freie Kunst und Monumentale Formgebung an der Koninklijke Kunstakademie in Den Haag. Seit 1998 ist der seit über 20 Jahren in Köln lebende Künstler freiberuflich tätig als Bühnenmaler bei Film- und Fernsehproduktionen.
Viele seiner Arbeiten befinden sich in privatem und öffentlichem Besitz. Seine Werke der letzten Jahre erzählen viel von seinen Reisen durch Asien und Lateinamerika. Hans Wäckerlin reißt Strukturen aus dem Zusammenhang und setzt sie zusammen zu abstrakten Fragmenten seiner Bildgestaltung. Aus Fassaden, Wänden, Türen, Zäunen, farbigen Flächen und Resten von Parolen, Werbeplakaten werden so ausdrucksstarke Bauwerke. Spuren von Zeit und Mensch werden auf diese Weise fixiert. Die Grundelemente der Gestaltung (Raum, Fläche, Farbe, Form, Material und Struktur) werden immer wieder neu ausgelotet und erzeugen ein Kraftfeld.
Der Maler der Industriekultur
Alexander Calvelli wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Abitur studierte er zunächst vier Jahre Malerei an der Fachhochschule Köln, anschließend ging er für drei Jahre als Stipendiat nach Florenz. Nach mehrjährigem Aufenthalt in Brasilien und Argentinien war er als Stadtmaler in Leverkusen tätig. Heute lebt und arbeitet Alexander Calvelli wieder in Köln. Durch zahlreiche Ausstellungen in verschiedenen Geschichts- und Industriemuseen Deutschlands erreichten seine ruhigen, sachlichen Gemälde ein breites Publikum.
Die bestimmenden Themen in Alexander Calvellis Schaffen sind die Industrie- und Arbeitswelt, die Stadtlandschaften sowie Stilleben mit Blumen. Den meist stillgelegten Industrieanlagen begegnet der Künstler mit Interesse und Sympathie – aber ohne Pathos. Er betrachtet sie aus außergewöhnlichen Blickwinkeln heraus. Die Stadtansichten zeigen alles, was dem Künstlerblick sehenswürdig erscheint: von Hinterhöfen bis hin zu Kirchen. Ebenso wie die Ansichten für seine Stadtlandschaften, findet Calvelli die Motive aus dem Bereich der Stahl- und Kohleproduktion oft im Ruhrgebiet.
Eine ganz andere Welt eröffnen die kleinformatigen Stilleben von prächtig blühenden Blumen. Mit ihrer klaren Komposition aus Licht und Raum bestechen sie durch besondere Ausstrahlungskraft.
Ein kreativer Macher und Denker
Hans-Joachim Uthke, "dessen Schaffen von Impressionen, Gedankensplittern, literarischen Einflüssen und unentwegt sprudelnden Ideen nur so überquillt“, wie Franz Becker am 1. November 2004 in der WZ schrieb, ist ein kreativer Macher und Denker. Er wurde 1941 in Westpreußen geboren und lebt seit 1970 in Hilden. Für sein künstlerisches Engagement erhielt Hans-Joachim Uthke drei Kunstpreise sowie verschiedene Auszeichnungen und Ehrungen. Seine Zeichnungen, Illustrationen, Radierungen und Lithographien waren in mehr als 70 Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Mit seinen Kunstwerken ist Uthke in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.
Treffen von Fotografie und Industrie
Die Industrie faszinierte Alexander Kirberg schon früh: 1994 entstanden erste Schwarzweißaufnahmen des Rheinischen Industriemuseums in Solingen, die der Künstler direkt auf rostige Metallplatten belichtete. Er verbindet damit Fotografie und Objektkunst. Die so entstandenen Werke bearbeitet Kirberg zum Teil weiter durch Malerei, Drucktechniken oder Collagen. Bei seinen Auftragsarbeiten nutzt der Künstler Techniken der industriellen Fertigung und interpretiert die Produktionsvorgänge in den Firmen seiner Auftraggeber künstlerisch. Der freischaffende Künstler wurde 1974 in Hilden geboren und lebt heute in Rheinberg. Das Studium der Visuellen Kommunikation an der Fachhochschule Dortmund mit Schwerpunkt Fotodesign schloss er 2002 mit Diplom als Fotodesigner ab.






